Sechs verschiedene Geschichten porträtieren die Bevölkerung, die Eigenheiten und Mängel der Stadt Neapel.
Empfohlen von Abel Ferrara
Ein offenherziges und unerbittlich tatkräftiges Waisenkind kämpft auf den Straßen von Mailand darum, das Beste aus seinem Leben zu machen.
À propos: Das Wunder von Mailand ist eine der wichtigsten Produktionen des italienischen Neorealismus. Regisseur Vittorio De Sica inszenierte damit ein hochgelobtes surrealistisches Märchen, das 1951 mit dem Großen Preis der Internationalen Filmfestspiele in Cannes prämiert wurde und bei Publikum wie Kritik für Begeisterung sorgte.
Empfohlen von José Luis Guerín, Alice Rohrwacher
Rom, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem er endlich Arbeit als Plakatkleber gefunden hat, wird Antonio (Lamberto Maggiorani) sein dafür dringend benötigtes Fahrrad gestohlen. Zusammen mit seinem Sohn (Enzo Staiola) macht er sich auf die Suche nach dem Fahrraddieb. In Roms sozialem Brennpunkt herrschen aber eigene Gesetze. Am Ende keimt allerdings Hoffnung auf eine bessere Zukunft auf.
Hinweis: Fahrraddiebe zählt zu den bedeutendsten Werken des italienischen Neorealismus. Gedreht an Originalschauplätzen mit fast ausschließlich Laiendarsteller:innen in eigener Kleidung, zeichnet der Film ein soziales Porträt eines benachteiligten Stadtteils im Italien kurz nach dem Krieg. Fun Fact: Der zu dem Zeitpunkt noch unbekannte Sergio Leone spielt einen Studenten, ohne jedoch im Abspann genannt zu werden.
Empfohlen von Akira Kurosawa, Costa Gavras, James Gray, Cristian Mungiu, Ken Loach, Jerry Schatzberg, Claude Lelouch, Nabil Ayouch, John Woo, Corneliu Porumboiu, Saeed Roustaee, Fatih Akin, Francis Veber, Andreas Dresen
Umberto Domenico Ferrari ist ein Professor im Ruhestand, der mehr schlecht als recht überlebt. Die Rente, die er vom Staat bekommt, reicht ihm nicht mehr zum Überleben. Seine Tage verbringt er damit in die Armenküche zu gehen und sich mit seiner Vermieterin zu streiten, um das kleine Zimmer zu behalten, dass er nicht mehr bezahlen kann. Flyke, sein kleiner Hund, sowie Maria, ein junges Dienstmädchen, sind sein einziger Trost…
Das Drehbuch von Umberto D. wurde von Cesare Zavattini geschrieben, ebenfalls Autor von Fahrraddiebe (1949), das ebenfalls von Armut und Kriminalität handelt, die durch die Gesellschaft generiert werden. Außerdem ist Umberto D. der letzte Film der neo-realistischen Phase von Vittorio de Sica.
Empfohlen von Hirokazu Kore-eda, James Gray, Bertrand Tavernier, José Luis Guerín, Atom Egoyan, Aki Kaurismäki, Corneliu Porumboiu, Paul Schrader, Sean Baker